Montag, 20. Juli 2015

Wandern mit Hund - Berliner Mauerweg - Wannsee bis Bahnhof Griebnitzsee

Jetzt wohnen Zoe und ich schon ein Jahr in Berlin, aber viel gesehen, haben wir bis jetzt nicht.
Na ja, ich vielleicht noch mehr als das Zuckermädchen, aber viel, ist das auch nicht.
Und da ich jetzt Urlaub habe, der Goldjunge arbeiten muss und die Kinder bei der Mama oder im Sommercamp beim VfK sind, habe ich frei.
Da kommen einem ja auch die schönsten Gedanken, was man alles machen könnte, ausmisten (ja, geht auch nach einem Jahr schon), putzen, nähen, die Hochzeit vorbereiten... . Da gibt es so einiges!

Hier noch mal ein kurzer Blick auf die Karte des Teilstücks.
Wir sind am Wannsee gestartet, gegen 09:30 Uhr schätze ich mal.

 Herrlicher Ausblick, aber leider führt der 1. km direkt an der Königstraße entlang, was sehr laut ist.
Heute früh habe ich noch ein Schnackleine, bzw. Rollleine gekauft, damit das Hundemädchen wenigstens etwas frei laufen kann.
 An der Pfaueninselchaussee geht es rechts rum, oben sieht man auch die Markierung des Mauerweges.
 Das lässt Hundeherzen höher schlagen. Ein Teil des Forstes ist Hundeauslaufgebiet. Die linke Seite anfangs ohne Leine, rechte Seite der Straße mit Leinenpflicht!
 Hier ist es schön, auch wenn wir nicht direkt in den Forst reingehen, sondern uns immer in der Nähe der Straße aufhalten.
 Der Übergang zur Pfaueinsel, aber wir wollen ja noch ein Stück weiter!
Wer hier jedoch Rast machen möchte kann das tun, es gibt hier einen großen Biergarten, der allerdings noch geschlossen war, als wir ankamen.
 Die Kirche St. Peter und Paul, mehr Informationen gibt es hier.
 Sieht das nicht wie Urlaub aus? Hier hätte ich mich ruhig noch länger aufhalten können, hatte aber mein Badetuch vergessen!
 Ein EIngang zum Volkspark Glienicke, ist garantiert auch einen Tagesausflug wert.
 Sacrower Heilandskirche. Nach dem Bau der Mauer war der Turm ein Teil davon, die Kirche jedoch befand sich im Niemandsland. Bis zum 24. Dezember 1961 fanden hier noch Gottesdienste statt, später erst wieder ab dem 24. Dezember 1989.
 Tierische Empfang an einem weiteren Eingang zum Volkspark Klein-Glienicke.
 Die Glienicker Brücke.
Leider habe ich meine Kamera an dem Punkt wieder in den Rucksack gesteckt, aber der weitere Verlauf war, bis auf ein weiteres Stück Königstraße sehr schön. An einigen Informationstelen, gibt es neben den Informationen über das Gebiet oder Bauwerke auch einige, die an Maueropfer erinnern und ein Stück ihres Schicksals beschreiben.
Wer sich gerne schicke Villen und schöne Häuser anguckt, der kommt auf dem Teilstück durch Potsdam Babelsberg nicht zu kurz.
Eine sehr schöne ruhige Gegend um die Karl-Marx-Str., kann sich nur nicht jeder leisten ;0)
Wir sind noch weiter bis zum Bahnhof Griebnitzsee gelaufen und haben und dort mit der S-Bahn bis zum Mexikoplatz bringen lassen und sind von da aus gelaufen um 14:00 Uhr waren wir schließlich wieder da!

Mal sehen, wann wir den nächsten Abschnitt angehen, vom Bahnhof Griebnitzsee bis nach Hause!

Ich hoffe ihr hattet auch so einen schönen Tag wie wir.
Das Zuckermädchen schläft auf jeden Fall schon die ganze Zeit und rührt sich nur, um einen kühlen Platz zu ergattern.

Bis zum nächsten Mal,

Euer Muckelchen

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